Lerne unsere Permakulturdesigner kennen

 

Daniel Wetzler

„Gegärtnert habe ich schon im Garten meiner Eltern. Damals hatte ich mein eigenes kleine Versuchsbeet als kleiner Knirps und habe schon immer gern die Hände in der Erde gehabt.“

 

In der zehnten Klasse habe ich dann in Biologie ein Referat zum Vergleich von konventioneller und biologischer Landwirtschaft gehalten. Bei meinen Recherchen bin ich auf  „Der Agrarrebel“ von Sepp Holzer gestoßen und damit waren die Weichen für mich gestellt. Sein Designsystem hat mich dazu gebracht, selbst zu experimentieren und so fing ich an erste Hügelbeete zu bauen und Holzspeisepilze zu kultivieren.

Nach dem Abitur verbrachte ich ein Jahr in einer chilenischen Waldorfschule mit angeschlossener biodynamischer Landwirtschaft.  Gerade dort in der Praxis schon so viel über sinnvollen Wasserhaushalt und die allgemeine Anlage der Bepflanzung hat mich dann schlussendlich zum Studium der Landschaft- und Freiraumgestaltung gebracht. Gepaart mit der Ausbildung als Zimmermann die beste Voraussetzungen für mich meine Planungen in die Tat umzusetzen und die Permakulturprinzipien in der Lebensmittelerzeugung als auch dem nachhaltigen Bauen anzuwenden. 

Bei einer weiteren Südamerikareise nach Brasilien sammelte ich Tropenerfahrung und eignete mir später noch weitere Methodiken, wie Agroforst, Keyline Design und Holistic Management an. Alle überschneiden sich ein Stück weit und so suche ich die Lösungen für den Wandel der Landwirtschaft aus der Kombination aller Anbaumethoden. Auf unserem eigenen Betrieb in Tschechien lebe ich mit Markus voll und ganz aus. 


Markus Stopfer

„Der Umgang mit Pflanzen wurde mir scheinbar in die Wiege gelegt: sei es durch den Gartenbaubetrieb meiner Urgroßeltern oder die Land- und Forstwirtschaft meines Vaters und Großvaters.“

 

Es lag für mich also auf der Hand, Gartenbau zu studieren. Ich finde es viel sinnvoller kleine Flächen optimal und intensiv zu nutzen, als einfachen Ackerbau auf großer Fläche zu betreiben. Also beschäftigte ich mich bereits während des Studiums mit allen Modulen rund um den ökologischem Gartenbau und suchte nach Systemen die Schädlingsbefall, Krankheiten und Ernteausfällen durch Wetterextreme auf natürliche Weise entgegen wirken. 

Mehretagige und sehr eng bepflanzte Flächen in Permakultur-, Agroforst-, Keyline oder anderen naturnahen Systemen prägen meine Arbeit. Die regenerative Anbauform lässt die Konkurrenz zwischen Pflanzen bei cleverer Anordnung umgehen und sogar als Vorteil nutzen. In vielen internationalen Projekten habe ich unzählige Möglichkeiten kennengelernt, wie Pflanzen am besten miteinander kombiniert werden können und wende die Erkenntnisse in meiner täglichen Arbeit an. Aber wie sagt man so schön: Man lernt nie aus! 

 

Unsere Philosophie

 

Unsere Arbeitsweise ist durch die zwei unterschiedlichen Fachrichtungen, dem Gartenbau und der Renaturierung von Landschaftsflächen, geprägt. Dabei gehen wir in der Planung aber von den gleichen Werten aus:

Wir bringen flexible Designmuster aus den verschiedenen Richtungen regenerativer Landwirtschaft mit. Permakultur, Agroforst, Holistic Management, Market Garden oder Keyline Design. Wir sind offen für immer neue Lösungsansätze, da jede Fläche eine ganz eigene Betrachtung nötig macht. So ist eine Kräuterspirale in einem kleinen Selbstversorger-Garten mit begrenztem Platz sinnvoll. In einem auf wirtschaftlichen Ertrag ausgerichteten Betrieb allerdings eher ein Agroforstsystem nötig. 

Durch Markus Herkunft aus dem Gartenbau richten wir uns in der Planung vorrangig nach wirtschaftlichen Aspekten. Damit ist die Planung für Landwirte, die ihren Betrieb umstellen wollen gleichermaßen geeignet, wie Selbstversorgung in regenerativer Landwirtschaft. 

Bei allen Planungen und Designs achten wir strikt zuerst auf die Funktionalität der einzelnen Elemente, deren multifunktionale Verknüpfung und effiziente Arbeitswege. Dadurch ergibt sich die Ästhetik der geschaffenen Landschaft oder auch des Gartens von selbst. Besonders liegt uns der Wasserhaushalt und Bodenaufbau am Herzen, um den Anbau nachhaltig reistent gegen die Folgen des Klimawandels zu gestalten.