Neues von unserer Fläche am Miltitzer Frosch

Wie ihr vielleicht im letzten Newsletter gelesen habt, haben wir in diesem Jahr so einiges an Arbeiten auf der Fläche am Miltitzer Frosch (Fläche ab Höhe Retentionsbecken bis zum Waldrand) vor.

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Unsere Fläche am „Frosch“ (Foto: Benjamin Keplinger)
Unsere Fläche am „Frosch“ (Foto: Benjamin Keplinger)

Wie ihr vielleicht im letzten Newsletter gelesen habt, haben wir in diesem Jahr so einiges an Arbeiten auf der Fläche am Miltitzer Frosch (Fläche ab Höhe Retentionsbecken bis zum Waldrand) vor. Wir sind sozusagen mittendrin und pflanzen, säen und mulchen. Von der Seite des angrenzenden Waldes wurden zunächst zwei Tore angelegt; dann haben wir weitere Ansaaten von Leguminosen vorgenommen, um den Boden weiter zu verbessern und die obere Bodenschicht zu durchwurzeln. Die Witterungsverhältnisse in diesem Frühjahr waren, wie ihr vielleicht ebenso registriert habt, etwas anders – alles kam etwas später. Gut war, dass ausreichend Niederschläge gefallen und unsere gepflanzten Unterlagen für die Obstbäume bisher gut angewachsen sind. Nachteilig daran war allerdings, dass wir bisher kaum auf die Fläche kamen, um die Flächen wie geplant, glattzuziehen. Jedes Mal, als wir vor Ort waren, stand das Wasser auf der Fläche. Dies lag zum einen an dem noch fehlenden Bewuchs und zum anderen an den bindigen Böden im Untergrund, was ein Versickern des Wassers stark verzögert.

Die kühlere und feuchte Witterung in diesem Frühjahr ermöglichte es uns aber auch, die Veredelung der Obstgehölze zeitlich weiter zu strecken. Insgesamt haben wir bisher ca. 350 Unterlagen veredelt. Dabei kamen verschiedene Sorten wie Birnen, Äpfel und Pflaumen bzw. Zwetschgen und Mirabellen zum Einsatz mit zum Teil wohlklingenden Namen wie „Köstliche aus Charneaux“ (Birnensorte) oder „Königin Viktoria“ (Pflaumensorte). Auch Pfirsiche haben wir veredelt, da sich auf dem Areal wunderbar warme Böschungen befinden – da sind wir echt gespannt. Als Ausgleich für die Veredelungsarbeit, die ein gewisses Fingerspitzengefühl erfordert, konnte dann ordentlich angepackt werden, als zusätzlich Sträucher und auch Kräuter gepflanzt wurden. Bei den Sträuchern wurden neben einigen mehrjährigen, von denen im nächsten Jahr schon ein kleiner Ertrag zu erhoffen sein soll, auch viele junge Beerensträucher-Stecklinge gepflanzt. Damit haben wir immer unseren eigenen „Nachschub“ an Pflanzware. Die Kräuter haben wir alle im Bereich des Teiches platziert, da hier die Pflanzen in der großen Wärmefalle und abseits des kalten Ostwindes hoffentlich gut gedeihen.

Ihr dürft weiter gespannt bleiben oder einfach einmal vorbeikommen und schauen. Oder ihr schreibt uns, wenn euch etwas bewegt an future@perma.gold. Uns schwebt auch eine gemeinsame Mitgliederaktion im Sommer und/ oder Herbst vor.

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