Update #2 – Oktober 2018

Noch Ende September durfte ich dem Sustainable Finance Gipfel in Frankfurt beiwohnen. Danke an dieser Stelle an unser Mitglied Silke, die Permagold eingeladen hat.

karlkretschmer60

Liebe Gemeinschaft, Neugierige und Zukunftsfreunde,

die stürmisch-verregneten Herbsttage laden dazu ein, bei einer heißen Tasse Grüntee über den vergangenen Monat zu reflektieren. Die perfekte Zeit euch das zweite Update zu schreiben.

Noch Ende September durfte ich dem Sustainable Finance Gipfel in Frankfurt beiwohnen. Danke an dieser Stelle an unser Mitglied Silke, die Permagold eingeladen hat. An diesem Tag haben sich die wichtigsten Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zum Thema „Nachhaltiges Finanzwesen“ getroffen. Es wurde reichlich vorgetragen und diskutiert darüber wie unser Finanzwesen nachhaltig werden kann. So erfreut ich war, viele der wahren Überzeugungstäter kennenzulernen, so enttäuscht war ich vom Gipfel selbst. Die Menschen wollen und arbeiten daran Geld sinnhaft und wirksam in ökologisch und sozial bessere Projekte und Unternehmen zu lenken. Sie haben verstanden: Geld arbeitet nicht, Geld wirkt! So wie herausragende Menschen wirken und nicht arbeiten.

Dabei wurde viel über Regularien, Finanzprodukte, Punktsysteme, Risikoberechnungen und mehr gesprochen – aber zu der Frage, was denn Nachhaltigkeit wirklich bedeutet? Kaum ein Wort! Die Bundesregierung blockiert ökologische Bewertungskriterien für Fianzprodukte auf EU-Ebene sogar mehr, als dass sie diese vorantreibt. Die Affen.

Das Motto schien: „Weniger schlecht ist bereits großartig!“. Dabei genügt weniger schlecht nicht, wenn wir den Klimawandel ernsthaft stoppen wollen – wir müssen endlich gut und enkeltauglich handeln.[1]

In der Finanzwelt ist ein „sustainable Investment“ scheinbar immer noch eines wo die Erdölplattform mit Sonnenkollektoren ihre Lampen zum Leuchten bringt. Damit wird ja CO2 eingespart und somit ist es klimafreundlich. Ist es das wirklich?

Der Gipfel hat mich umso mehr überzeugt, dass wir alle mit Permagold einen elementaren Beitrag leisten. Uns soll es nicht genügen den Landwirten eine leichten, automatisierten Ernteroboter hinzustellen für sein mit Roundup gespritztes Feld. Permagold steht für eine tatsächlich zukunftsfähige Wirtschaft und Ernährung, nicht für ein Pseudolabel „Nachhaltigkeit“.

 

Crowdworking für das Crowdfunding

Was könnte besser zur Schwarmfinanzierung von Permagold passen als auch im Schwarm zu wirken? Das Gelingen von Permagold erfordert viel Kraft, Ausdauer und Geduld von den Akteuren. Je mehr Schultern die täglichen und strategischen Aufgaben tragen, desto stärker ist die gesamte Gemeinschaft.

Nicht weniger als einen vollausgewachsenen Transformationsprozess habe ich in den letzten drei Monaten mit den Permagoldlern gemacht.

Wir haben uns vom klassischen Kernteam-Gedanken verabschiedet. Künftig wird in der Permagold Zentrale koordiniert, verwaltet und kommuniziert. Die Arbeit an den Projekten, Produkten, Strategien und Themen jedoch wird künftig jedoch in flexiblen, fokussierten Arbeitsgruppen (AGs) stattfinden. Die AGs setzen sich dann bspw. zusammen aus einem Vorstand, zwei Beiräten und zwei Mitgliedern. Habe ich schon erwähnt, dass sich JEDES Mitglied in einer Arbeitsgruppe engagieren kann?

Die heutigen AGs:

 

1. Permakultur Nebelschütz (Projekt)

  • Andreas Kretschmer
  • Daniel Wetzler
  • Thomas Noack
  • Markus Stopfer
  • Karl Kretschmer

2. Bio-Pilze/Handelsgesellschaft (Projekt)

  • Nikolaus Raben
  • Marko Dietz
  • Michael Görnitz

3. Kommunikation & Marke

  • Elisa Mühlmann
  • Peter Pfau
  • Toni Kiel

4. Permagold für überregionale Produkte/Projekte (Permakultur-Plattform)

  • Tino Kreßner
  • Elisa Mühlmann
  • Toni Kiel

5. Strategische Investoren für Permagold

  • Nikolaus Raben
  • Tino Kreßner
  • Andreas Kretschmer
  • Karl Kretschmer

6. Permakultur – Planung/Vorträge/Workshops/Ausführung

  • Daniel Wetzler 
  • Markus Stopfer
  • Marlene Hoppe

 

 

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