Der landwirtschaftliche Kampf gegen Wetterextreme

Jeden Tag lese ich neue erschütternde Meldungen über Feldbrände und Ernteerträge, die den Wetterextremen zum Opfer fallen. Gar nicht auszudenken, wie sich die betroffenen Landwirte fühlen, die um ihre Existenz bangen.

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Massive Trockenheit macht den Gärtnern, Landwirten und Großbauern schwer zu schaffen. Den Pflanzen steht nicht ausreichend Wasser zur Verfügung und durch die durchgängige Sonneneinstrahlung stellen sie das Wachstum ein. Viele Landwirte rechnen mit Noternten, um wenigstens einen Teil der Ernte zu retten. Überall in Deutschland und Mitteleuropa fangen Felder sogar Feuer. Sie sind so trocken, dass ein kleiner Funken einer Maschine ausreicht, um einen Brand auszulösen, der sich rasend schnell auf den gesamten Acker ausbreitet.

Im Süden Deutschlands beklagen die Menschen wiederum die starken Unwetter und Regenfälle. Die Böden können gar nicht so viel Wasser auf einmal aufnehmen und schwimmen förmlich davon. Mit ihnen sämtliche Substanz, Nutzpflanzen und Nährstoffe. Wie kommt es, dass die landwirtschaftlich genutzte Umgebung, weder über die eine noch die andere Ausprägung glücklich ist? Es scheint nur ein „Zuviel“ oder ein „Zuwenig“ zu geben.

 

Die Ergebnisse massiver Bodennutzung

Seit über 100 Jahren sind lange Hitzeperioden in Verbindung mit anhaltenden Dürren immer intensiver und häufiger geworden.[1] Die Landwirtschaft ist also dringend gefordert reaktive Maßnahmen zu ergreifen, um sich an die geänderten Klimabedingungen anzupassen. Besser noch: ihnen entgegen zu wirken.

 

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