Was ungewollt auf unseren Tellern landet

Von Lebensmittelskandalen beeinflusste Ernährung kann nicht die Lösung sein. Wir müssen etwas gegen die Ursachen tun und nicht einfach die Symptome behandeln. Ein Beispiel aus den Ozeanen.

elisa.muehlmann50

Nach jedem neuen Lebensmittelskandal drängt sich erneut die Frage auf: „Was kann man denn überhaupt noch essen?“  Und ich gebe zu, diese Frage bereitet mir tatsächlich Stress. Ich möchte meinem Ernährungsstil kein Label aufdrücken. Immer darüber nachdenken müssen, welche Lebensmittel ich zu mir nehmen darf. Was die Grenze ist zwischen ausgewogener Ernährung und ökologisch vertretbarem Konsum. Geschweige denn auf Genuss verzichten.

 

Lebensmittelskandale und ihre Ursachen

Betrachtet man die aufsehenerregenden Skandale der letzten Jahre, lässt sich eine Gemeinsamkeit finden. Sei es Fipronil in niederländischen Eiern, Antibiotika in Hähnchen-, Schweine- oder Rindfleisch, Plastikpartikel in Meerestieren oder Pestizidrückstände auf Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau. Die Verunreinigungen sind menschengemacht – durch übermäßigen Konsum, der Notwendigkeit von kurzsichtigen, billigen Lösungen und der Ignoranz hinsichtlich der Konsequenzen für unseren Planeten.

Dabei sind die umfassenden Auswirkungen auf alle lebenden Organismen genauso wenig hinreichend erforscht, wie sie vermutlich behandelbar sein werden. Zumindest nicht ohne weitere Symptome zu schaffen. Warum beginnen wir also nicht damit am Ursprung der Infiltration, etwas zu ändern?

 

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